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01. Juni 2020

BENSEGGER BUSINESS TALK: EXAPTURE

In unserer neuen Interview-Reihe „BENSEGGER Business Talk“ sprechen wir mit Branchenleadern, Partnerunternehmen und unseren Kunden. Heute freuen wir uns auf Myrko Rudolph, Geschäftsführer der exapture GmbH.

Herr Rudolph, Sie vertreten den Dienstleister exapture, einen Spezialisten rund um die Digitalisierung von Dokumenten. Was bieten Sie hier, was andere nicht haben?

Nichts! Wir machen nur etwas anders. Wir sagen immer: Scannen kann jeder. Intelligent scannen bedarf aber eines Verständnisses. Und genau da sehe ich den wesentlichen Unterschied. Papier in digitale Prozesse zu übergeben ist mehr als einfach nur scannen. Die Prozesse dahinter, die Systeme und beteiligten Personen müssen verstanden und optimal integriert werden. 

Seit wie vielen Jahren arbeiten Sie mit dem BENSEGGER-Team zusammen?

Unser „scannenlernen“ fand vor fast 10 Jahren statt. 2011 haben wir dann den ersten gemeinsam Kunden gewonnen und seitdem geht es sozusagen Berg auf. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Mit unserem gemeinsamen Solution Event, bei dem wir seit 5 Jahren den Bad Tölzer Blomberg besteigen, zeigt, das da mehr ist als nur gemeinsame Kunden. 

Wie ergänzen Sie sich mit dem BENSEGGER-Team?

Wir verstehen und als Brückenbauer von der analogen zu digitalen Welt. Dafür brauchen wir Hardware und Partner diese vertreiben und betreuen. 

Bensegger ist für uns nicht nur ein Hardware Dienstleister, für uns ist das der Dienstleister vor Ort, mit Wissen um die Region und oft auch Dolmetscher. 

Seit vielen Jahren geistert ja die Idee des papierlosen Büros umher. Als Profi-Digitalisierer wäre es ja schwierig, wenn Sie kein Papier mehr zum Digitalisieren hätten. Wie schätzen Sie die Situation ein und wohin geht der Trend?

Wohin geht aus Ihrer Sicht der Trend? Welche Technik und welche Anwendungen sind maßgeblich für die Zukunft? 

Ich bin 1996 in die Drucker und Kopierer Welt gestartet. Bereist damals hing das papierlose Büro wie ein Damoklesschwert über der Branche. Heute scannen ca. 300 Kunden mit fast 10.000 Multifunktionalen Systemen und Lösungen von uns ca. 12. Millionen Seiten pro Monat. Ich bin davon überzeugt, dass sich das in den nächsten Jahren auch nicht wesentlich verändern wird. Sicher ist, das es weniger wird. Aber papierlos, dieser Traum ist ausgeträumt. Der Trend geht klar zu digital, aber der Mensch ist nun mal haptisch veranlagt und dazu kommt leider noch unser Hang zur „Überregulierung“ und damit einhergehender rechtlicher Anforderungen. Und weil es weniger wird, wir es aber nicht los werden, spielen Multifunktionale Drucker eine immer größere Rolle als Brücke von analog zu digital. Wir verstehen diese Systeme immer mehr als Servicestation in Unternehmen und das eben nicht nur für drucken und kopieren. 

Was muss Bürotechnik aus Ihrer Sicht in der Zukunft leisten?

Bürotechnik muss sich integrieren und Bestandteil in Unternehmensprozessen sein. Der einsame Kopierer auf dem Flur ist definitiv Vergangenheit. Das MFP als intelligente Servicestation im Unternehmen ist unser Antrieb und unsere Kunden sind dabei unser Antreiber. Wenn ein MFP heute bereits in die Parkraumbewirtschaftung eines unserer Kunden integriert ist, dann zeigt das was möglich ist. Ich bin gespannt, was da noch auf uns zukommt. 

Wo wollen Sie gemeinsam mit dem BENSEGGER-Team hin?

Wichtig ist die gemeinsamen Kunden ordentlich zu betreuen und über gute Referenzen neue Kunden zu gewinnen. Aber natürlich auch neue Märkte zu erkennen und zu bearbeiten. Wenn Bensegger MFP Systeme verkauft, wollen wir mitgehen. Wir wollen verstehen, ob und welche Anforderungen an die dezentrale Digitalisierung bestehen. Dann gemeinsam eine Lösung finden ist ein Mehrwert, der allen zu Gute kommt.

Herr Rudolph, vielen Dank für das Interview!

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