STOFFMASKE MUVU

Die meisten viralen Atemwegserkrankungen beim Menschen werden durch Mikrotröpfchen übertragen. Die Viren befinden sich dabei in den Mikrotröpfchen die wir beim Sprechen, Husten, Niesen usw. erzeugen. Eine Übertragung von Viren kann hauptsächlich durch engen Kontakt mit anderen Personen erfolgen, wenn der Abstand weniger als 2 Meter beträgt. Masken die Mund und Nase bedecken können das Übertragungsrisiko durch Tröpfchen verringern.

MUVU-Textilien werden mit einer exklusiven, patentierten Technologie namens Regenactiv hergestellt, die sich in zwei wichtigen Punkten von anderen bestehenden Textilien unterscheidet. Der erste Unterschied ist die Zusammensetzung der Textilfaser, da dabei Chitin/Chitosan (CH/CHIT) und ionische Silberpartikel verwendet werden, die dem Material antibakterielle Eigenschaften verleihen. Der zweite Unterschied besteht darin, dass es in einem einzigen Herstellungsprozess hergestellt wird und die Elemente direkt bei der Herstellung der Fäden eingearbeitet werden. Dies macht Regenactiv zu einem extrem strapazierfähigen Textil mit hoher Wasch- und Abriebbeständigkeit (mehr als 135 Waschgänge).

Das Ergebnis ist ein Gewebe, das aus 2 Fäden besteht, die in einem einzigen Herstellungsprozess miteinander verwebt werden.

 

 

Je nach Erreger der Atemwegserkrankung gibt es unterschiedliche Inkubationszeiten die von durchschnittlich 5 Tagen bei Influenza A bis zu 11 Tagen beim SARS-CoV2-Virus, das die COVID-19-Epidemie verursacht hat, reichen. Viele Menschen weisen die Infektion asymptomatisch auf, was aber nicht bedeutet, dass sie die Krankheit nicht übertragen können. Selbst nachdem sie sich scheinbar erholt haben besteht möglicherweise immer noch das Risiko einer sekundären Übertragung auf andere.

 

EIGENSCHAFTEN

ZWEI VERWENDUNGEN

1. Verwendung als einfache Mund/Nasen Bedeckung

2. Verwendung als erste Lage unter anderen Masken

ZWEI TRAGEVARIANTEN

1. Ohren bedeckt – (hinterer, elastischer Teil der Maske verläuft am Kopf)

2. Ohren frei – (hinterer, elastischer Teil der Maske verläuft am Nacken)

 

HAUTREIZUNGEN VERMEIDEN

1. Druckstellen vermeiden

2. Kontaktallergie vorbeugen

3. Hautabschürfungen reduzieren

 

 

A) PHYSIKALISCH-CHEMISCHE EIGENSCHAFTEN VON CHITIN

Chitosan wird aus dem Chitin extrahiert. Es enthält zwei Polysaccharide: D-Glucosamin und N-Acetylglucosamin. Das Chitin und das Chitosan werden durch den Deacetylierungsgrad (DD) bestimmt der auch die chemischen, physikalischen und biologischen Eigenschaften des Chitosans bestimmt.

ANTIMIKROBIELLE AKTIVITÄT
Chitosan ist ein Polymer mit einer großen Anzahl positiver Ladungen, die mit den negativen Ladungen interagieren und so den Austausch von Nährstoffen, die für Bakterien essentiell sind, stören. In Wasser lösliches Chitosan mit niedrigem Molekulargewicht kann die Zellwand durchdringen und dadurch die Proteinsynthese stören (Ming Kong. et al. 2010) (A.P Martínez. et al. 2010)

ENTZÜNDUNGSHEMMENDE AKTIVITÄT
Zahlreiche Studien haben die schützende Wirkung von Chitinderivaten bei einer Vielzahl von Entzündungsreaktionen untersucht (Yoon et al., 2007).

Grundlegende Eigenschaften bei äußerlicher Anwendung auf Haut und Wunden
Auf biochemischer Ebene sind diese Verbindungen (Polysaccharide) an der Strukturierung der extrazellulären Matrix der Haut beteiligt (Abram, 2004), aktivieren die polymorphkernigen Zellen und Fibroblasten und stimulieren auch die Kollagensynthese (Jayakumar et al., 2011).
Da das Chitosan einen kationischen Charakter hat, kann es eine positive Ladung in einem sauren pH-Wert (6,5 pKa im Gegensatz zum pH-Wert von 5,5 der menschlichen extrazellulären Matrix) beibehalten, was ihm die Fähigkeit verleiht, mit den Zelloberflächen zu interagieren.

Zusammenfassung der Wirkung bei äußerlicher Anwendung auf Haut und Wunden
Die Anwendung von Textilien auf Chitin/Chitosan-Basis auf Wunden und Haut wurde erstmals 1978 auf der ersten Internationalen Konferenz über Chitin/Chitosan diskutiert, wo Beweise dafür vorgelegt wurden, dass Wundverbände aus Chitin/Chitosan die Wundheilung um bis zu 75% beschleunigen können (Balasa und Prudden, 1978).
Die Schlussfolgerungen der jüngsten Veröffentlichungen im American Journal of Translational Research lassen sich wie folgt zusammenfassen: Chitosan a) fördert die Wundkontraktion bei Hautwunden; b) beschleunigt die Reepithelisierung der Haut; c) erhöht die Angiogenese; d) fördert die Proliferation von Keratinozyten und e) hemmt übermäßige Entzündungen. (Chen, X et al. 2017).

B) PHYSIKALISCH-CHEMISCHE EIGENSCHAFTEN VON SILBER

In den Arzneibüchern vieler Länder wird Silbernitrat zusammen mit Silber selbst als Antiseptikum und Desinfektionsmittel zur Verwendung auf der Haut verwendet.
Der Wirkmechanismus von Silber ist folgender: Wenn Silber durch den Verlust eines Elektrons seine positiv geladene Ionenform annimmt, erwirbt es die Fähigkeit, alle vorhandenen Bakterien zu zerstören. Dies geschieht, wenn es mit einer wässrigen Flüssigkeit wie dem Exsudat einer Wunde in Kontakt kommt (Consenso internacional, 2012).

Grundlegende Eigenschaften bei äußerlicher Anwendung auf Haut und Wunden
Die antimikrobielle Stärke von Silber wurde auf seine unterschiedlichen Wirkungsmechanismen zurückgeführt. Silber greift in den Stoffwechsel von Bakterien ein, indem es die bakterielle Zellwand durchbricht und sich mit der DNA verbindet. Dadurch wird die Replikation und die Wahrscheinlichkeit einer Resistenzentwicklung gehemmt.

Das ionische Silber kann in Textilien wie folgt vorhanden sein:
Auf dem Textil als Textilbeschichtung, in den Zwischenräumen eines Textils oder als organische Verbindung, die Teil der Struktur der Fäden ist (Regenaktive Textilien-MUVU).

Zusammenfassung der Aktivität von Silber bei äußerlicher Anwendung auf Haut und Wunden
Ionisches Silber vernichtet Bakterien, Pilze und Viren. Im Gegensatz zu anderen Produkten ist seine Aktivität kontinuierlich und langlebig und wird bei der Reinigung des behandelten Textils nicht eliminiert. Außerdem ist es für Mensch und Tier unschädlich.

Der Einsatz von Silberverbindungen in der Textiltechnologie stellt einen neuen und aufregenden Fortschritt im Gesundheitswesen dar (Hipler C et al., 2004).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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